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Schulzentrum Hartkirchen

Ort// Hartkirchen

 

Wettbewerb// 3.Platz

 

Programm// Schulzentrum mit Volksschule und neue Mittelschule

 

Nutzfläche Neubau// 5334m²

 

Kooperation // Real Polygon (Visualisierungen)

 

Städtebau

 

Die Bestehende Struktur wird mit dem Neubau zu einem ganzheitlichen Gebäudekonzept zusammengefasst. Der Süd und Süd-Östliche Teil der bestehenden Schule wird abgebrochen. An dieser Stelle entsteht der neue Baukörper der Neuen Mittelschule. Das Raumprogramm gliedert sich leserlich in zwei getrennte Bereiche, im Süden die NMS, im Norden die VS, welche im Eingangsbereich verschmelzen und ihre Einheit in einer großzügigen Aula finden.

Durch das Stilllegen des Verkehrs der Schulgasse wird ein hochwertiger Vorplatz geschaffen der sich entlang der östlichen Fassade der Schule erstreckt. Somit entsteht ein Schulcampus für die Schüler und eine Verbindung vom südlichen zum nördlichem Ortsgebiet, sowie von Westen nach Osten zur Ortskirche.

Die Parkplätze im Süden der Schule werden erhalten, während der im Osten liegende Parkplatz verändert wird um eine bessere Parksituation zu schaffen und die Busparkplätze zu integrieren.

Durch den Abbruch des im Norden liegendem Feuerwehrhauses wird ein großzügiger Spielplatz in der Nähe der Volksschule geschaffen der durch das auflösen der Parkplätze des Amtsgebäudes noch erweitert werden soll.

Der bestehende Turnsaal der Volksschule, sowie der neugeplante der Neuen Mittelschule haben die Vereinseingänge im Westen um eine direkte Verbindung zu den Sportfreiflächen zu schaffen. Eine Zufahrtsmöglichkeit für Einsatzfahrzeuge ist im Süden gegeben.

 

Raumprogramm

 

Der Haupteingang der Schule liegt jetzt zentral an der östlichen Fassade und bietet eine direkte Verbindung vom Schulvorplatz zur Aula. Direkt anschließend an den Eingangsbereich befinden sich die Zentralgarderoben der beiden Schulen, die eine Trennung der Schuleinheiten vorhersehen. Der zentrale Bereich der Aula, sowie der Ausspeisung und der Schülerbibliothek bildet das Herz des Schulgebäudes. Hier sind große Versammlungen möglich sowie der direkte Zugang zu den Pausenhöfen und der Bibliothek, die sich zum Vorplatz hin Öffnet. In den darüber liegenden Geschoßen liegen die Schulcluster (NMS und VS) und bilden eine kompakte und funktionale Lernlandschaft. Die beiden Schulen sind durch einen Gang verbunden und können gekoppelt werden.

Der Neue Turnsaal Neue Mittelschule grenzt direkt an die neue Aula an, liegt um ein Geschoss tiefer. Die Aula wird so auch zur Tribüne für den Turnsaal.

Der bestehende Turnsaal bleibt erhalten und steht für die Schüler der VS zur Verfügung.

 

Clusterschule

 

Eine Große Sitzstufenanlage führt von der Aula in die Obergeschoße. Diese ist durch eine Oberlichtverglasung belichtet.

In den Obergeschoßen befinden sich Die Lerncluster, sie sind von den öffentlichen Bereichen wie Aula und Ausspeisung getrennt. Die verscheiden Bildungsklassen werden um einen zentralen Marktplatz positioniert und mit einem Gruppenraum gekoppelt. Jeder Marktplatz ist separat erreichbar, somit wurden gewünschte Ruhezonen erreicht. Durch Faltwände können Gruppenräume leicht mit den benachbarten Bildungsklassen gekoppelt werden

 

 

Zukünftige Erweiterungsklassen werden in der NMS durch die Verbauung eines Teiles der Terrassen ermöglicht.

Im Bestandsgebäude, nun VS, wird ein großer Marktplatz neben der Treppenanlage geschaffen. Somit wird die bestehende Gangsituation aufgelockert und neue Durchwegungen geschaffen. Durch die Entfernung von Zwischenwänden im Bestand und der Planung von neuen Schulmöbeln und Faltwänden wird ein modernes Schulsystem erreicht. Rückzugnischen sowie Glaselemente werden in neuen Wandelementen Integriert und schaffen somit intime sowie transparente Bereiche. Flexible Klassenmöbel ermöglichen die Mitwirkung der Schüler an der gewählten Art des Unterrichts.

Das Bestandsgebäude enthält genügend Flächenreserven um die Erweiterungsklassen VS aufzunehmen.

 

Freiräume

 

Die Freiräume der Schule werden bestehen nicht nur aus dem großzügigen Schulcampus vor dem Haupteingang. Zwei hochwertige Höfe strecken sich entlang der zentralen Achse durch den Baukörper und sorgen für ausreichend Belichtung im Innenbereich. Ein direkter Zugang von der Aula, sowie vom Kreativ- Marktplatz ist möglich und ladet zum Verweilen ein. Eine Boulder Bahn wird an der westlichen Fassade zum Innenhof geplant, hier können sich die Schüler in einem geschützten Bereich, wo ein Fallschutz ausgeführt wird, austoben. Im ersten Stock befindet sich eine große Terrasse die sich Richtung Innenhof öffnet. Dieser Bereich kann als Pausenbereich sowie als Freiluftklasse verwendet werden, er kann direkt vom Musikzimmer und vom Zeichensaal betreten werden. Das Feuerwehrhaus im Norden wird abgebrochen, an dieser Stelle soll ein neuer, großer Spielplatz entstehen. Dieser kann auch als öffentlicher Spielplatz für die Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Eine Erweiterung der Spielfläche ist durch die Entfernung der Parkplätze des Amtsgebäudes möglich.

Eine neue Durchwegung verbindet nun nicht nur das Nördliche Ortsgebiet mit dem Südlichen sondern auch die Schule mit der im Osten liegenden Ortskirche.

 

Ökonomische & Ökologische Lösung

 

Der Bestand im Norden wird weitestgehend erhalten und die vorhandenen Raumfigurationen werden möglichst beibehalten. Die Neubauten werden aus ökonomischen Gründen als Massivbau in niedrigenergiebauweise errichtet. Die kompakte Baukörperstruktur und das gute Verhältnis von Kubatur zu Hüllfläche ermöglichen einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb der neuen Schule. Die notwendigen Technikräume befinden sich im Untergeschoß.

Neupflanzungen werden mit heimischen Laubhölzern vorgenommen.