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Bildungscampus Gasometerfeld

Ort// Wien 1110

 

Wettbewerb//

 

Programm// Neubau Bildungscampus Gasometerfeld

 

Nutzfläche Neubau// 7958m²

 

Kooperation // Real Polygon (Visualisierungen)

 

Städtebau
Ein kompaktes, rechteckiges Gebäude erstreckt sich von der Haidestrasse, parallel zum
Sammelkanal und dem Bahndamm Richtung Süden. Die einfache Geometrie verleiht dem
Schulgebäude, das verschiedene Bildungseinrichtungen beherbergt,eine gute Übersichtlichkeit.
Ein öfentlicher, grozzügiger Platz im NordWeestlichem Teil des Grundstückes, an der Krreuzung
von Haidenstrasse und Rappachgasse dient als Ankunfsbereich. Über eine Sitzstufenanlage
erreicht man den erhöhten Haupteingang der Schule. Dieser liegt 3m über der Platzhöhe und
ermöglicht eine tolle Übersicht über den Eingang sowie den AnkunfsW und Abholungsbereich
der Krinder. Die Sitztreppen, die durch eine barrierefreie Rampe durchquert werden, bilden ein
Auditorium für groze Veranstaltungen auf dem Platz. Der Haupteingang, als groze Öfnung
zentral in der einfachen Krubatur, ist gut ablesbar und führt direkt zum Zentrum der Schule.
Die notwendigen Parkplätze werden am westlichen Grundstücksrande positoniert und sind
durch eine Rampe direkt mit dem Haupteingang verbunden.
Im nordöstlichen Teil des Grundstückes, entlang der Haidestrasse, ist die Zufahrt für
Anlieferungen und der Müllabfuhr, sowie weitere Parkplätze für Lehrer vorhergesehen. In
unmittelbarer Nähe der Zufahrt beinden sich die Aufwärmküche sowie der Müllraum.

 

Raumprogramm
Die einfache Geometrie des Bauwerks spiegelt eine übersichtliche, leicht ablesbare Organisaton
des Raumprogramms, was den Ablauf des Schulalltages optmiert.
Im EG, welches 1,5m über der Kranalhöhe liegt, beindet sich die Aula der Schule, welche durch
eine grozzügige Erschliezung direkt mit dem Rest der Schule verbunden ist, hier sind groze
Veranstaltungen und Versammlungen möglich um das Zusammenleben der Schüler zu fördern
und man bekommt einen Einblick in den halb eingegrabenen Turnsaal. Direkt angrenzend an die
Aula beindet sich der Biber 1, sowie Biber 2 und 3 die sich jeweils über zwei Geschoze
erstrecken.
Im 1 und 2 OG beinden sich Biber 4 bis 6 und deren zugehörige Terrassen.
Angrenzend an die Erschliezung sind jeweils die Aufwärmküche, sowie die Putzräume
positoniert. Im UGG, welches durch groze Sitztreppen mit der Aula verbunden ist, beindet sich
das Herz der Schule. Von der Treppe Richtung SüdW Osten erstreckt sich der Krreatv Bereich,
welchem eine Eigene Freifäche vor den jeweiligen Räumen zugewiesen wird. Richtung NordW
Osten gelangt man hingegen zum Administratven Bereich, welcher Lehrerzimmer/
Aufwärmküche/ Müllraum und deren Nebenräume verbindet. Diese werden durch die Zufahrt
im Norden erschlossen. Turnsaal und Gymnastksaal und dessen Nebenräume beinden sich im
NordWeestlichem Teil des UGntergeschosses. Der Veranstaltungssaal, mitg an der westlichen
Fassade, ist separat durch groze Sitztreppen und einen eigenen Vorbereich für Events
erreichbar. An der südlichen Seite des Gebäudes mit direkter Verbindung zum Freiraum sind die
Therapieräume platziert. Von hier aus Richtung Süden erstreckt sich ein grozzügiger Freiraum
der in die verschiedenen Nutzungsbereiche aufgeteilt ist.

 

Cluster
Alle Cluster werden von der zentralen Erschliezung erschlossen und sind so positoniert, dass sie
nicht durchwegt werden müssen. Diese klare Aufeilung erhöht das Zugehörigkeitsgefühl der
Krinder und gewünschte Ruhezonen werden geschafen.
Im Biber 5, sowie im Biber 4 und 6, werden 6 Krlassen um den zentralen MUGFUG positoniert.
Dieser grenzt an eine grozzügige Terrasse an, welche von jeder Krlasse einfach erreichbar ist und
viel Licht in den Biber bringt. Die Teeküche, sowie der Teamraum, haben einen direkten
Überblick auf den MUGFUG und die Gangfächen um einen sicheren Ablauf des Schultags zu
gewährleisten. Gleichzeitg, durch Glaselemente vom Teamraum zum Mittelpunkt der Schule,
können die Lehrbeaufragten die zentrale Erschliezung im Auge behalten.
Jede Krlasse wird mit einer verglasten Sitznische ausgestattet welche vom Lehrerpult einen
direkten Blick auf den MUGFUG ermöglicht.
Die Krlassenzimmer können durch fexible Möbel frei bespielt werden, um das Mitwirken der
Schüler in die gewünschte UGnterrichtsart zu fördern.
Biber 2, sowie Biber 3, werden im EG positoniert, um für die Krlassen der Sonderpädagogik eine
kurze Verbindung zum Haupteingang zu schafen. Durch eine grozzügige interne Treppe und
einen Lufraum erweitert sich die sonderpädagogischen Biber ins 1 OG. Hier beinden sich die
Krlassen der VS mit einer eignen Garderobe. Der MUGFUG wird in 2 Stockwerke aufgeteilt, jedoch wird im EG mehr Platz für den Essbereich angeboten, welcher direkt zur Freifäche des Bibers angrenzt. Die Teeküche sowie der Teamraum beinden sich im 1.OG direkt angrenzend zum Lufraum und haben somit eine perfekte Übersicht vom Biber.

 

Freiräume
Der kompakte Baukörper wird durch einen grozzügigen Freiraum ergänzt. Dieser entwickelt sich
auf verschiedenen Höhenniveaus, welche unterschiedliche Aktvitäten beherbergen. Die
Barriere des Kranals wird Richtung Haupteingang durch grozzügige Sitzstufen überbrückt, welche
von einer Rampe durchlaufen werden. Diese blicken auf den Vorplatz der Schule, welcher als
öfentlicher Trefpunkt des Grätzels dient. Hier beinden sich die FahrradW und
Scooterabstellplätze. Richtung Süden führt eine Rampe zu den mehrfach genutzten Bewegungs
und Spielbereichen wo ein grozer Sportplatz (15x27m) platziert wird. Hier können sich die
Krinder austoben ohne den UGnterricht zu stören. Vor der südlichen Fassade der Schule beindet
sich der exklusive BewegungsW und Spielbereich der auch als RuheW und Lernbereich dient.
Dieser liegt tefer als der mehrfach genutzte Bereich und ist somit durch den Höhenunterschied
und verschiedene Bäume abgetrennt. Alle Räume des Krreatvbereiches sind direkt mit ihrer
jeweiligen Freiklasse verbunden. Biber 1, 2 und 3 besitzen ihren eigenen Spielfächen im Freien,
welche direkt an den MUGFUG angrenzen, während alle anderen Biber eine Terrasse, die als
Freiklasse dient, besitzen.
Im Norden erfolgt die Anlieferung zur Schule sowie eine zusätzliche Erschliezung für das
Personal der Schule.

 

Ökonomische & Ökologische Lösung
Das Gebäude wird aus ökonomischen Gründen als Massivbau in Niedrigenergiebauweise
errichtet. Die kompakte Baukörperstruktur und das gute Verhältnis von Krubatur zu Hüllfäche
ermöglichen einen wirtschaflichen und nachhaltgen Betrieb der neuen Schule.
Neupfanzungen werden mit heimischen Laubhölzern vorgenommen.