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NMS FRANKENBURG

Ort// Frankenburg

 

Wettbewerb// Ankauf

 

Programm// Schulcampus mit  Volksschule und neue Mittelschule

 

Nutzfläche Neubau// 4109m²

 

Kooperation // Real Polygon (Visualisierungen)

 

 

Städtebau

 

Durch den Abriss des westlich gelegenen Sportbereiches der bestehenden Schule ergibt sich ein hochwertiges, gut proportioniertes Grundstück. Hier wird einneues, innovatives und kompaktes Schulgebäude geplant. Der rechteckige Neubau streckt sich von Norden nach Süden und ist von einer Parklandschaft umgeben. Im Westen bettet sich der Schulbau in das steigende Gelände ein und ermöglicht einen direkten Zugang zum Freiraum von verschiedenen Ebenen. An der nördlichen Grundstücksgrenze ist die Busstationan der Landesstraße angedacht. Somit ergibt sich eine schnelle Verbindung zum Haupteingang. Vor diesem erstreckt sich eine große überdachte Terrasse als „Ankunftsort“, die in verschiedene Bereiche wie Pausenraum, Essbereich, Lesebereich, sowie Aufenthaltsbereich für Lehrer aufgeteilt ist. Hier wird auch ein separater Zugang zu den Turnsälen, die sich im UG befinden, für Vereine ermöglicht. Die nördliche Einfahrt zum Schulgebiet bleibt erhalten. Entlang der in RichtungSüden führenden Straße werden die Parkplätze platziert. Eine direkte Zufahrt zum Haupteingang ist im Osten angedacht.

 

 

Raumprogramm

 

Die einfache Geometrie des Bauwerks spiegelt eine übersichtliche, leicht ablesbare Organisation des Raumprogramms, was den Ablauf des Schulalltags verbessert.

Im EG befindet sich das Herz der Schule, hier sind große Veranstaltungen und Versammlungen beider Schulen möglich, so wird das Zusammenleben der Schüler gefördert. Durch große Lufträume und direkte Einblicke in die halb eingegrabenen Turnsäle ergibt sich ein spannender, großzügiger Raum der ein Campus- Gefühl verleiht. Im Norden des Baukörpers, abgeschirmt vom lauten Eingangsbereich, befindet sich die Verwaltung. Diese ist leicht zugänglich und besitzt eigene Freiräume zur Erholung der Lehrer.

Große Sitztreppen gehen von der Aula in die oberen Geschosse und definieren ein helles Zentrum der Schule.

Im 1.OG gelangt man Richtung Norden in den Kreativbereich der sich um den Kreativmarktplatz positioniert und durch eine große Terrasse ebenerdig an das Freiluftatelier im Westen anschließt. Dieser Bereich wird von beiden Schulen verwendet, um ein Zusammenleben zu fördern und um die Raumressourcen in bester Weise zu nutzen. Richtung Süden gelangt man von den Sitztreppen zum ersten Cluster der VS, dessen Marktplatz eine direkte Verbindung zur eigenen Terrasse aufweist. Zentral, am Luftraum angrenzend, befindet sich die Nachmittagsbetreuung (Chill out) mit eigener Terrasse zum Austoben der Kinder.

Im 2.OG werden 2 Cluster der VS und 2 Cluster der NMS durch einen Luftraum geteilt. Eine Zunahme/ Abnahme der Schulen ist hier durch die Auflösung der mittigen Trennung möglich. Durch eine große Dachverglasung und Lufträume wird der Zentrale Bereich der Schule belichtet, während alle Klassen direktes Licht von außen vorweisen.

 

Clusterschule

 

 

 

Alle Cluster werden von der zentralen Erschließung erschlossen und sind so positioniert, dass sie nicht durchwegt werden müssen. Diese klare Aufteilung erhöht das Zugehörigkeitsgefühl der Kinder und gewünschte Ruhezonen werden geschaffen.

Direkt angrenzend zur Treppe befinden sich die Garderoben der Cluster.

Jeweils 4 Bildungsklassen werden um einen zentralen Marktplatz geplant und mit einem Gruppenraum und Sanitärbereich gekoppelt. Um einen optimalen Überblick auf den Marktplatz zu erreichen werden die Lehrerstützpunkte an den Schnittstellen zur jeweiligen Terrassen positioniert. Die Marktplätze werden durch große Verglasungen optimal belichtet.

Die Klassenzimmer können durch flexible Möbel frei bespielt werden, um das Mitwirken der Schüler in die gewünschte Unterrichtsart zu fördern.

 

Freiräume

 

Der geometrische Baukörper wird durch einen großen Freiraum erweitert. Durch kleine Wege wird man durch eine freie Lern- und Sportlandschaft geführt. Verschiedenste Bäume schaffen ausreichend Schattenplätze und gliedern die Fläche in unterschiedliche Bereiche ein. Mehrere beschattete Freiklassen führen Richtung Osten zu den Sportanlagen, an diese schließt ein großer Spielplatz an und ausreichend Platz zum Toben ist vorhanden. Im Westen, in direkter Verbindung zum Musikzimmer in EG, befindet sich ein Amphitheater, wo Aufführungen möglich sind. Durch das steigende Geländer kommt man von hier in das Freiraumatelier was im 1.OG ebenerdig zum Kreativbereich verbunden ist. Durch einen schmalen Weg wird hier das neue Schulgebiet mit der benachbarten Musikschule verbunden. Richtung Süden führt der Weg zu einer Ruhezone, die sich vom lauten Pausenbereich abschirmt und den Kindern Erholung ermöglicht. Durch eine Verlängerung des Weges gelangt man zu dem im Süden angrenzenden Spielplatz, sowie zu dem im Süd- Osten liegendem Altersheim.

 

 

 

Ökonomische & Ökologische Lösung

 

 

Das Gebäude wird aus ökonomischen Gründen als Massivbau in Niedrigenergiebauweise errichtet. Die kompakte Baukörperstruktur und das gute Verhältnis von Kubatur zu Hüllfläche ermöglichen einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb der neuen Schule.

Neupflanzungen werden mit heimischen Laubhölzern vorgenommen.