Ort // Wallern, Österreich
Programm // Kindergarten
Das Erschließungskonzept sieht den Haupteingang sowohl von der neu angelegten Zufahrt als auch von der Schulstraße aus vor. Der Eingangsbereich ist bewusst von der Straße zurückversetzt angeordnet. Zwischen Verkehrsfläche und Gebäude befindet sich ein gut proportionierter Vorplatz mit angrenzendem Parkplatz, der als räumlicher Puffer dient und sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die Sicherheit der Kinder erhöht.
Für die An- und Abfahrt stehen insgesamt 15 PKW-Stellplätze sowie zwei Stellplätze für Kleinbusse zur Verfügung. Ergänzend sind überdachte Fahrradabstellplätze sowie eine überdachte Abstellfläche für Kinderwägen vorgesehen. Das neue Kindergartengebäude wird bewusst als langgestreckter, zwei-geschoßiger Baukörper entlang der westlichen Straße gesetzt, er bietet eine Barriere zur öffentlichen Straße und orientiert sich mit seinen Gruppenräumen in Richtung Osten, wo am Vormittag das meiste Sonnenlicht eingefangen werden kann. Der schlichte Baukörper verfügt über ein Satteldach, und fügt sich somit harmonisch in die umgebende Bebauung ein.
Über den gedeckten Eingangsbereich erreicht man das Foyer, es ist großzügig dimensioniert und als multifunktionale Begegnungszone konzipiert. Neben Spielund Bewegungsmöglichkeiten stehen ruhige Aufenthaltsbereiche mit Bücherecke sowie komfortable Wartebereiche für Eltern zur Verfügung. Der Personalbereich befindet sich wie ein eigener cluster mit Leiterinnenzimmer, Personalgarderobe und Personalraum in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs, wodurch eine gute organisatorische Übersicht gewährleistet wird. Gleichzeitig ist es vom Vorplatz aus nicht einsehbar und bietet somit die erforderliche Privatsphäre. Im Erdgeschoss befindet sich ein flexibel nutzbarer Mehrzweckraum, der mit einer Gastronomiespüle sowie einem durchgehenden Buffet in kindgerechter Höhe ausgestattet ist. Durch eine mobile Faltwand kann dieser bei Bedarf mit der Aula verbunden werden, wodurch eine großzügige Veranstaltungsfläche für Feste, Theateraufführungen oder andere gemeinschaftliche Aktivitäten entsteht. Auch der zentral angeordnete Bewegungsraum lässt sich über eine weitere Faltwand in dieses Raumkonzept integrieren. Die zentrale Lage des Bewegungsraums gewährleistet dabei kurze Wege für alle Gruppen.