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HOTEL SALZAMT HALLSTATT

ZUGANGSSITUATION UND WEGEFÜHRUNG

 

Die Adressierung der Anlage findet an der Lahnstraße statt. Der fußläufige und der motorisierte Zugang sind voneinander getrennt. Das Areal wird im Norden über den neu angelegten Vorplatz an der Lahnstraße betreten. Mittels Stützmauer wird ein ausreichend groß dimensionierter Zugangsbereich geschaffen, der auch Reisebussen eine Haltemöglichkeit bietet.

 

Die Gäste betreten das Hotel über den Empfangsbereich, der sich auf Straßenniveau befindet. Hier werden die Gäste des Hotels und des öffentlich zugänglichen Restaurants in Empfang genommen. Eine Liftanlage samt Treppe führt die BesucherInnen bis ins Erdgeschoß auf Höhe des ehemaligen Salzamtes, wo sich die Rezeption befindet.

Das Restaurant und die dazugehörige Terrasse mit Seeblick befinden sich an der Ostseite des Erdgeschoßes, wo sich der Hotelneubau erstreckt. Im Westen befindet sich der Altbau mit den Suiten.

Etwas weiter die Lahnstraße entlang gelangt man zur Einfahrt der zweigeschoßigen Tiefgarage, von der aus man mittels Lift ebenfalls den Empfangsbereich des Hotels erreichen kann.

 

NEUBAU

 

Die neue Anlage besteht aus drei unterschiedlichen Baukörpern: dem unterirdischen Teil, welcher Tiefgarage, Wellnessbereich und Restaurant beherbergt und den Altbestand mit dem Neubau verbindet; sowie die beiden sechsstöckigen Hotelneubauten, die gut abgesetzt vom Bestand in die Landschaft eingebettet werden. Die geringe Höhe der Hotelgebäude stellt im Sinne des Denkmal- und Umweltschutzes den denkbar kleinsten Eingriff dar.

 

BESTAND

 

Im Erdgeschoß des Altbestandes befinden die weitere Standardzimmer und die Verwaltungsräumlichkeiten. Die Suiten werden im ersten und zweiten Obergeschoß situiert. Im Dachgeschoß wird eine Lounge samt Bar untergebracht.

Um dem denkmalgeschützten Bestand mit so viel Feingefühl wie möglich zu begegnen, wird hier eine innere, gläserne Hülle eingezogen. Diese ermöglicht den Gästen einen authentischen Blick auf den Altbestand, ohne stark in diesen einzugreifen.

 

MATERIALITÄT

 

Die beiden neuen Hotelgebäude werden zur Gänze in Holzbauweise errichtet. Das gibt dem Gebäude die Möglichkeit in den Hintergrund zu treten und sich sensibel in die ländliche Umgebung einzufügen.

Sämtliche unterirdischen Geschoße sowie das Erdgeschoß werden sensibel in den Hang eingebettet und intensiv begrünt. Somit verschwindet der Großteil des neuen Hotelkomplexes unter der Erde und ist weniger dominant. Desweiteren verfügt das neue Gebäude auf diesem Weg über eine verbesserte Energiebilanz und einen naturnahen Außenraum.

 

ARCHITEKTUR

 

Die neuen Türme rücken deutlich vom Bestandsbaukörper ab und sprechen eine eigenständige Architektursprache. Das natürliche Terrain wurde so weit wie möglich unverändert belassen. Große Teile des Neubaus können unterirdisch angelegt und begrünt werden.

 

Die neuen Hotelzimmer werden auf zwei sechsgeschoßige Baukörper aufgeteilt und sind so gestaltet, dass sämtlich Zimmer über uneingeschränkten Panoramablick auf den See verfügen. Alle Zimmer sind in Richtung See komplett verglast, und durch ein großes Schiebefenster zu öffnen.

 

Der Restaurantbereich ist an der Schnittstelle der drei Baukörper im Erdgeschoß des Neubaus platziert. Hier ist auch die Rezeption des Hotels untergebracht. Der Gastraum ist in Richtung See komplett geöffnet und verfügt über eine vorgelagerte Terrasse mit Seeblick. Im ersten Untergeschoß erstreckt sich der Küchen- und Wirtschaftsbereich. Der Wellnessbereich befindet sich ein Geschoß darunter. Das Schwimmbecken wird entlang der Glasfassade situiert. Eine Terrasse bietet den Gästen einen schönen Panoramablick auf See und Berge.